Spacer Unternehmens- und Wirtschaftsberatung Kirsch
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Aktuelle Information

Wir möchten Sie in Zukunft in Form einer „Aktuellen Information“ mit Themen vertraut machen, die sich in Ihrer täglichen Unternehmensführung wiederfinden. Oftmals sind sie nicht unmittelbar erkennbar, aber dennoch für die Erreichung der unternehmerischen Ziele von hoher Wichtigkeit.

Nahezu täglich machen wir die Erfahrung, dass im Bereich der Personalführung der Unternehmen erhebliche Erfolgspotentiale nicht genutzt werden. Gerade diese Aufgabe wird im Rahmen der operativen Arbeitsfülle, über alle Führungsebenen, gerne und oftmals bewusst übersehen.

Einer Umfrage des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer“ in Verbindung mit der Unternehmensberatung Arthur D. Little zur Folge nannten 88% aller Befragten eine „mangelnde Führungskompetenz“ als Hemmnis in den betrieblichen Veränderungsprozessen.

Diese Erkenntnisse nehmen wir zum Anlass, die Notwendigkeit der Thematik in der folgenden Ausführung zu vertiefen.

„Warum heißt gute Mitarbeiterführung vor allem gute Kommunikation?“

Als erstes ist der Kern jeder Führungsaufgabe zu verdeutlichen:



Daraus ergibt sich die Herausforderung die Führungsaufgaben so umzusetzen, dass ein größtmöglicher Nutzen für Ihr Unternehmen entsteht.
Gut geführte Mitarbeitergespräche sind ein wesentliches Mittel die Motivation und die Leistung des Mitarbeiters für das Unternehmen zu steigern. Sie verbessern – durch konstruktives Feedback – das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Führungskraft und sind ein wichtiger Faktor der Unternehmensführung.

Leider verkommt dieses strategisch wichtige Instrument oft zur lästigen Pflichtübung. Dies ist um so bedauerlicher, da eine offene Kommunikation in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für die Motivation ohnehin verunsicherter Mitarbeiter ein äußerst wichtiges Element ist, um ein Unternehmen nachhaltig „auf Kurs“ zu halten.

Viele Führungskräfte scheuen (generell und insbesondere) in schwierigen Situationen vor Mitarbeitergesprächen zurück. Ein Grund ist die Angst, kritische Situationen in Bezug auf das Gesamtunternehmen oder schlechte Leistungen des Mitarbeiters offen anzusprechen. Einschätzungen, die die Leistungen des Mitarbeiters besser bewerten als sie tatsächlich sind, schaffen einen „Scheinfrieden“. Die Aussicht auf Veränderung wird auf ein Minimum reduziert.

Exkurs Motivation



Durch das „Aufschieben“ der Auseinandersetzung ist eine Belastung des Führungskraft – Mitarbeiter - Verhältnisses vorprogrammiert. Neben der emotionalen Komponente hängen auch leistungsbezogene Vergütungsanteile von der individuellen Beurteilung ab. Bei Gewährung eines „unverdienten“ Bonus entstehen also konkrete wirtschaftliche Nachteile für das Unternehmen.

Um Kritik zielgerichtet aufzuarbeiten und Lösungsansätze zu identifizieren, sind klare Beurteilungskriterien unerlässlich. Sie bilden die Grundlage einer umfassenden Stärken – Schwächen – Analyse. Zielerreichung und Zielerreichungsdefizite sollten im Gespräch gleichermaßen konstruktiv formuliert werden. Wichtiger Bestandteil des Gespräches ist die Vereinbarung von Arbeits- und Entwicklungszielen für das Folgejahr mit Messkriterien und Rahmenbedingungen.

Feedback von beiden Seiten und die Wahrnehmung der Gesprächssituation sollte als Möglichkeit begriffen werden, von Mensch zu Mensch Probleme aufzuzeigen, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Eine Führungskraft sollte darauf achten, dass im Gespräch nicht belehrt und keine Vorwürfe formuliert werden.

Im Vordergrund aller Kritik muss das Ziel der Leistungsverbesserung stehen, die Unterstützung zur Erreichung muss deutlich werden, Kritik braucht immer einen pro – aktiven – Part.

Der konstruktive Umgang mit Emotionen des Mitarbeiters spielt dabei eine zentrale Rolle, die Sachebene darf niemals aus den Augen verloren werden. Der Gesprächs-einstieg sollte eher informellen Charakter haben, eine zu rasche Konfrontation mit Negativpunkten vermieden werden. Die Kommunikation sollte nicht auf einer Einbahnstraße verlaufen.

Nicht nur die Führungskraft sollte die Gesprächsziele und –inhalte vorgeben. Vielmehr gilt es, in einem dialektischen Prozess alle relevanten Faktoren abzu-arbeiten, um für beide Seiten das Optimale zu erreichen.

Hierzu gehört es auch, die Leistung des Vorgesetzten aus Sicht des Mitarbeiters zu thematisieren.

Wichtig ist dabei, dass Anerkennung und Kritik stets zusammengehören.

Von der Führungskraft wird nicht nur die Fähigkeit zu Kritik, sondern auch zur Selbstkritik verlangt. Es ist ebenso wichtig, dem Mitarbeiter seine Bedeutung für den Gesamterfolg des Unternehmens zu vermitteln, wie die Defizite und Verbesserungspotentiale offen anzusprechen.


Welche Schlüsse lassen sich für Sie und Ihr Unternehmen daraus ableiten?

In dem Bewusstsein, dass das wesentliche Potential eines entwicklungsfähigen Unternehmens in den Menschen und deren Arbeit besteht, steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt aller Qualitätsverbesserungen im Unternehmen.

Der Mensch in Interaktion mit Technik und Organisation ist Treibkraft und Akteur in Innovationsprozessen, nicht nur als Zuschauer oder Betroffener. Gelingt es, den Mitarbeiter erfolgreich zu führen und zu motivieren und darüber hinaus eine Qualitätsstruktur und das Gefühl für laufende Verbesserungen in der Belegschaft zu etablieren, wird die Gewinnung von Kosteneffizienz nachhaltig.

Daher sind Führungsautorität und Durchsetzungskraft in der heutigen Zeit ganz besonders von Bedeutung.

Die Wirtschaft in Deutschland und in anderen Ländern befindet sich in einer gewaltigen Umstrukturierung. Der Kostendruck zwingt die Unternehmen, höhere Anforderungen an die Leistungen der Mitarbeiter zu stellen. In den letzten Jahren hat es einen großen Vertrauensschwund bei den Mitarbeitern in das Management gegeben. Zwischen der Erwartungshaltung der Mitarbeiter und der Glaubwürdigkeit des Managements klafft oftmals eine große Lücke.

Führungsautorität und Durchsetzungskraft werden von manchen Managern als negativ empfunden. Die Ursache liegt darin, dass sie es – wenn überhaupt – auf falsche Art versucht haben.

Um eine fundierte Führungsqualität aufzubauen bedarf es der Schulung von Grundlagen der Personalführung und deren Umsetzung. Ziel muss es sein, aus den dabei erlangten Erfahrungen zu lernen und seinen eigenen Führungsstil zu erarbeiten.

Nur so gelingt es, die Personalführung als wichtiges Element zur Erreichung der Unternehmensziele einzusetzen.


Aufgrund der häufigen Nachfrage nach Unterstützung im Bereich Personalführung erweitern wir ab sofort unser Fortbildungsangebot um Workshops zum Thema moderne Personalführung.

Diese Workshops sollen Ihnen als Führungskraft helfen, Führungsautorität und Durchsetzungskraft auf zeitgemäße Weise so zu entwickeln oder auszubauen, damit das Zusammenspiel erfolgreicher wird und Führungskräften und Mitarbeitern langfristig mehr Erfolg bereitet.

Zielgruppe dieser Workshops sind Führungs- und Nachwuchskräfte aus allen Branchen, die erfolgreicher führen und die Leistungen der Mitarbeiter steigern wollen.

Unsere Mitarbeiter / Referenten verfügen über fundierte theoretische und praktische Kenntnisse der Personalführung. Wir bieten den Workshop alternativ in 1 bis 2-Tagesform an. Zu weiteren Informationen sprechen Sie uns bitte persönlich an.

Thomas Kirsch, Dipl. Kaufmann
Unternehmensberatung, Saynstraße 6, 57610 Altenkirchen
Tel.: 0 26 81 / 98 98 01, Fax.: 0 26 81 / 98 98 02, info@kirsch-thomas.de





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